top of page

Newsletter April 2026

Zwischen Erkenntnis und Umsetzung liegt oft nur ein Schritt – und doch bleibt er in der Praxis erstaunlich groß. Die Wien-Reise der KOALITION für HOLZBAU zeigt, wie verlässliche Rahmenbedingungen, klare Zuständigkeiten und der enge Austausch zwischen Politik und Praxis diesen Schritt möglich machen. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: mit neuen Formaten, die Wissen, Umsetzung und technologische Entwicklung enger zusammenführen.

KfH-Newsletter-Headerbild_Roots_16-9.jpg

Ausgabe vom

15. April 2026

Editorial

Wissen über das Bauen ist reichlich vorhanden, an Beispielen mangelt es nicht, an Strategien ebenso wenig. Und doch entsteht häufig der Eindruck, dass zwischen Erkenntnis und Umsetzung eine Lücke liegt, die sich nicht durch weitere Analysen schließen lässt.

 

Die Reise der KOALITION für HOLZBAU nach Wien hat genau diese Lücke in den Blick genommen, weil sich dort zeigt, wie konsequente Wohnungspolitik, verlässliche Förderstrukturen und klare Zuständigkeiten dazu führen, dass gebaut wird – kontinuierlich, planbar und in einer Qualität, die den Anspruch an eine wachsende Stadt erfüllt. Entscheidend ist dabei weniger das einzelne Projekt als das Zusammenspiel der Akteure, die gemeinsam Verantwortung übernehmen und damit die Voraussetzungen für Umsetzung schaffen.

 

Was das konkret bedeutet, zeigt auch der Blick in die Praxis. Im Gespräch mit Schütt Holzbau wird deutlich, wie sich industrielle Fertigung, handwerkliche Präzision und unternehmerische Erfahrung zu Lösungen verbinden, die den Holzbau in die Breite tragen können. Es sind genau diese Schnittstellen zwischen Planung und Umsetzung, an denen sich entscheidet, ob aus Potenzial gebaute Realität wird.

 

Die KOALITION für HOLZBAU versteht sich als Plattform, die diese Ebenen zusammenführt – durch Austausch, durch konkrete Formate und durch die gezielte Vernetzung von Politik, Wirtschaft und Planung. Die parlamentarische Fachtagung im September wird diesen Dialog auf Bundesebene weiter vertiefen. Ergänzt wird dies durch die Angebote der Holzbau-Akademie, die Wissen nicht nur vermittelt, sondern in anwendbare Kompetenz übersetzt. Dazu zählen auch neue Veranstaltungsformate der KOALITION für HOLZBAU im Bereich Künstliche Intelligenz, die sich konkret mit der Frage beschäftigen, wie sich Prozesse in Planung, Projektentwicklung und Bauausführung effizienter, skalierbarer und belastbarer gestalten lassen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht abstrakte Technologien, sondern deren unmittelbare Anwendung im Arbeitsalltag – von Workflows bei Projektentwicklern über Produktivitätssteigerung im Bauunternehmen bis hin zu effizienteren Planungsprozessen.

 

Die zentrale Frage bleibt dabei unverändert: Wie gelingt es, vorhandenes Wissen konsequent in Umsetzung zu überführen? Die Antworten darauf liegen vor. Entscheidend ist, sie gemeinsam weiterzuentwickeln und in die Praxis zu bringen.

 

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre.

Ihre

Sun Jensch

immo_banner_nl_holzbau.jpg
Politik

KfH-Reise nach Wien: So kann der deutsche Holzbau an der Donau lernen

KfH-Wien-Gruppe 1.jpg
Seestadt Aspern HoHo Hochhaus.jpg

Wien gilt seit Jahren als Referenz im europäischen Wohnungsbau, der Stadt gelingt es, Wachstum, Leistbarkeit und städtebauliche Qualität in ein dauerhaft tragfähiges Gleichgewicht zu bringen. Für die KOALITION für HOLZBAU war die Reise Mitte März daher weniger eine klassische Projektbesichtigung als vielmehr die Gelegenheit, die strukturellen Voraussetzungen dieses Erfolgsmodells im direkten Austausch mit den relevanten Akteuren zu analysieren.

Das Programm war bewusst so angelegt, dass es die gesamte Bandbreite des Bauens abbildet, von der politischen Steuerung über konkrete Projektentwicklungen bis hin zu industriellen Fertigungsprozessen. Innerhalb von zwei Tagen kamen Vertreter aus Politik, Verwaltung, Immobilienwirtschaft, Planung und Industrie zusammen, um in komprimierter Form genau jene Schnittstellen zu beleuchten, an denen sich entscheidet, ob gebaut wird oder ob es bei Ankündigungen bleibt. 

Den Auftakt bildete ein intensiver politischer Austausch, bei dem mit Omar Al-Rawi (Wohnbausprecher der SPÖ Wien), Selma Arapović (Bausprecherin der NEOS Wien) und Georg Prack (Wohnbausprecher der Grünen Wien) Vertreter aller maßgeblichen Fraktionen des Wiener Landtags und Gemeinderats vertreten waren. In dieser Konstellation wurde deutlich, dass Wohnungsbau in Wien als dauerhafte öffentliche Aufgabe verstanden wird, die sich nicht in einzelnen Förderprogrammen erschöpft, sondern auf einer langfristig angelegten politischen Strategie beruht. 

Omar Al-Rawi brachte diesen Grundsatz auf eine prägnante Formel: „Leistbarer Wohnraum ist eine zentrale öffentliche Aufgabe. Rund 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener leben in Gemeindewohnungen oder geförderten Wohnungen.“ Selma Arapović verwies in diesem Zusammenhang auf die regulatorische Dimension: „Nachhaltiges Bauen braucht klare und verlässliche Rahmenbedingungen. Für die Politik bedeutet das, im engen Austausch mit Praxis und Wissenschaft zu verstehen, wo bestehende Regelwerke Innovation behindern oder verzögern.“ Und Georg Prack lenkte den Blick auf die konkrete Umsetzung im Bestand: „Ein Großteil der neuen Wohnungen entsteht heute durch Nachverdichtung, Aufstockung und Umbau. Gerade hier liegt ein enormes Potenzial für den Holzbau und den Wohnungsbau.“ 

Diese langfristige politische Ausrichtung wird in Wien durch stabile und zweckgebundene Finanzierungsinstrumente unterlegt. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Wohnbauförderungsbeitrag, der bis Ende 2025 bei einem Prozent des Bruttogehalts lag und zum 1. Januar 2026 auf 1,5 Prozent angehoben wurde, jeweils hälftig getragen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Bereits vor der Anpassung generierte die Stadt Wien auf diesem Weg rund 250 Millionen Euro jährlich, durch die Erhöhung werden zusätzliche Einnahmen von etwa 190 Millionen Euro erwartet. Insgesamt investiert Wien rund 530 Millionen Euro pro Jahr in den Wohnungsbau, sodass der Wohnbauförderungsbeitrag einen wesentlichen Teil dieser Mittel strukturell absichert und damit eine kontinuierliche Bauleistung unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen ermöglicht. 

Diese politische Rahmensetzung findet ihre Entsprechung in einer konsequenten Umsetzung vor Ort. In der Seestadt Aspern etwa entsteht ein neuer Stadtteil, der von Beginn an als integriertes Gefüge aus Wohnen, Arbeiten und Infrastruktur konzipiert ist und, in dem innovative Bauweisen selbstverständlich in eine übergeordnete Entwicklungsstrategie eingebettet werden. Holzbau spielt dabei eine sichtbare Rolle, etwa wie im Hochhaus HoHo, ohne dass er als singuläres Leitmotiv in den Vordergrund gestellt wird. 

Ergänzt wird dieses Bild durch Projekte wie Gleis 21, das Leopoldquartier oder das Stadtentwicklungsgebiet Village im Dritten, die jeweils unterschiedliche Antworten auf die Frage geben, wie sich Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und städtebauliche Qualität miteinander verbinden lassen. Entscheidend ist dabei weniger die einzelne Lösung als vielmehr der verlässliche Rahmen, der solche Projekte ermöglicht und ihre Umsetzung beschleunigt. 

Aus Sicht der Immobilienwirtschaft wird damit deutlich, dass sich innovative Bauweisen nur dann in der Breite durchsetzen können, wenn sie in ein System eingebettet sind, das Planungssicherheit gewährleistet und wirtschaftliche Tragfähigkeit ermöglicht. Eva Weiß, Geschäftsführerin der BUWOG, formulierte dies vor Ort mit Blick auf den Holzbau entsprechend: „Betrachtet man Gebäude über ihren gesamten Lebenszyklus, wird deutlich, dass Holzbau wirtschaftlich große Vorteile bieten kann.“ 

Diese Perspektive wird durch die politische Einordnung auf nationaler Ebene ergänzt. Elfriede Moser, Sektionschefin im österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klimaschutz und Regionen, ordnet den Holzbau in einen größeren Zusammenhang ein: „Holz ist für Österreich ein 

strategischer Rohstoff mit hoher ökologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Der Holzbau verbindet Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und Innovation.“ 

Für die KOALITION für HOLZBAU verdichten sich diese Eindrücke zu einer klaren Einordnung. Holzbau und industrialisierte Bauweisen sind ein wesentlicher Bestandteil der Lösung, entfalten ihre Wirkung jedoch erst dann vollständig, wenn die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen darauf ausgerichtet sind. 

Lorenz Nagel, Sprecher der Ambassadeure der KfH, bringt diesen Zusammenhang auf den Punkt: „Holzbau und industrialisierte Bauweisen können einen wesentlichen Beitrag leisten, um schneller, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu bauen. Dafür brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen und eine Politik, die diese Transformation aktiv unterstützt.“ Und mit Blick auf die gesellschaftliche Dimension ergänzt Nagel: „Wenn wir die Wohnungsfrage nicht lösen, wird sie zu einem der größten Konfliktthemen der kommenden Jahre.“ 

Die Wien-Reise hat zugleich verdeutlicht, welchen Mehrwert der direkte Austausch mit politischen Entscheidern und führenden Akteuren der Branche bietet. Gespräche in dieser Dichte und Offenheit ermöglichen Einblicke in Entscheidungsprozesse, die über das öffentlich Sichtbare hinausgehen, und schaffen ein gemeinsames Verständnis für die strukturellen Voraussetzungen erfolgreichen Bauens. 

Solche Formate sind integraler Bestandteil der Arbeit der KOALITION für HOLZBAU. Sie eröffnen ihren Mitgliedern Zugang zu relevanten Netzwerken, ermöglichen exklusive Einblicke in internationale Best Practices und schaffen Räume für den fachlichen Austausch, der über den einzelnen Markt hinausweist. Wien hat dabei kein Modell gezeigt, das sich eins zu eins übertragen lässt, sondern ein System, dessen Konsequenz und Kontinuität den entscheidenden Unterschied machen.

Interview

„Wir müssen die Effizienz im Bauen endlich steigern“

Ein Gespräch mit Tillmann Schütt über Vorfertigung und Produktivität im Bauwesen und über die Frage, warum der Holzbau seine Stärken erst dann voll ausspielen wird, wenn Planung, Fertigung und Ausführung konsequenter zusammengedacht werden.

Schuett-1440x0-c-default.webp

Dipl.-Ing. Tillmann Schütt, Geschäftsführer Gebr. Schütt KG (GmbH & Co.)

Ihr Unternehmen kommt aus dem klassischen Hallen- und Ingenieurholzbau und arbeitet heute zunehmend im mehrgeschossigen Wohnungsbau. Dieser Schritt wirkt weniger wie ein Strategiewechsel als wie eine logische Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen. Wie hat sich dieser Fokus in der Praxis herausgebildet? 

Unser Kerngeschäft lag über viele Jahre im klassischen Hallen- und Tragwerksbau, vor allem im gewerblichen und landwirtschaftlichen Bereich. Daraus ist eine starke Kompetenz im Umgang mit Brettschichtholz und weitspannenden Konstruktionen entstanden. Mit der Zeit haben wir unser Leistungsspektrum erweitert und uns zunehmend auch in Richtung Generalunternehmertum entwickelt, also inklusive Ausbau, Technik und der weiteren Gewerke. 

Im nächsten Schritt haben wir uns auf Optimierungen in der Vorfertigung fokussiert. Wir haben begonnen, Bauteile nicht mehr nur auf der Baustelle zu denken, sondern in die Produktion zu verlagern. Heute fertigen wir Wand-, Decken- und Dachelemente in unserem eigenen Werk in Landscheide vor und liefern diese auf die Baustellen. Der Einstieg in den mehrgeschossigen Wohnungsbau hat sich dann unter anderem daraus ergeben, weil diese elementierte Bauweise genau die Form der Vorfertigung und Strukturierung erfordert. 

 

Serielles und modulares Bauen wird oft als Lösung für viele Probleme im Wohnungsbau beschrieben. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass sich der Vorteil nicht automatisch einstellt. Woran entscheidet sich, ob Vorfertigung tatsächlich einen Mehrwert bringt? 

Ich halte es für wichtig, dass es solche Projekte gibt, weil sie Entwicklung anstoßen. Gleichzeitig lohnt sich ein genauer Blick auf den tatsächlichen Mehrwert. Wenn die Module kaum Gleichheit haben, 

unterschiedlich breit und lang sind und dazu in einem geringen Ausbaustand kommen, stellt sich zwangsläufig die Frage nach der wirtschaftlichen und inhaltlichen Wirkung. 

Der Zeitvorteil bleibt ein Argument, gerade in engen innerstädtischen Situationen. Seine Wirkung hängt stark davon ab, ob Planung und Ausführung darauf abgestimmt sind. Eine klare Struktur, Wiederholung und eine durchgängige Rasterung sind Voraussetzungen, damit Vorfertigung ihren Effekt entfalten kann. Ohne diese Grundlage bleibt der Zugewinn begrenzt. 

Dann entscheidet sich der Erfolg weniger an der Bauweise selbst als an der Konsequenz, mit der Planung, Fertigung und Baustelle zusammengedacht werden. 

Im Bauen besteht weiterhin ein erhebliches Produktivitätsdefizit. Andere Branchen haben ihre Produktivität über Jahrzehnte deutlich gesteigert, im Bauwesen ist dieser Effekt nur in Ansätzen angekommen. Holzbau entwickelt sich in diese Richtung, während große Teile des Bauens weiterhin nach bekannten Mustern funktionieren. 

Die zentrale Frage lautet deshalb: Wie lassen sich Prozesse effizienter organisieren? Ein entscheidender Faktor liegt in den Arbeitsabläufen. Wenn Leistungen stärker in die Fertigung verlagert werden, sich Arbeitsschritte standardisieren und perspektivisch automatisieren lassen, entsteht eine andere Form der Wertschöpfung. Genau darin liegt eine große Chance des Holzbaus, weil diese Bauweise solche Entwicklungen begünstigt. 

In der Diskussion um den Holzbau taucht immer wieder das Argument der höheren Kosten auf. Gleichzeitig wird selten hinterfragt, unter welchen Bedingungen gebaut wird. Wie bewerten Sie diese Debatte? 

Im Holzbau wird unter tariflichen Bedingungen gearbeitet, die sich an den vereinbarten Standards orientieren. Im konventionellen Bau zeigt sich häufig ein anderes Bild, bei dem Arbeitsbedingungen und Vergütung deutlich davon abweichen. Diese Unterschiede fließen in die Kostenstruktur ein und prägen die Wahrnehmung von Preisen. 

Die Diskussion über Kosten wird dadurch verzerrt. Sie berücksichtigt selten die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, unter denen gebaut wird. Mit zunehmender Industrialisierung, stärkerer Vorfertigung und dem Einsatz von Automatisierung wird sich diese Struktur weiter verändern. In dieser Entwicklung verschieben sich auch die Wettbewerbsverhältnisse zwischen den Bauweisen. 

Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis, dass die Wahl des Materials keine ideologische Frage sein sollte, sondern eine konstruktive. 

Ich arbeite sehr gern mit Holz und sehe darin große Potenziale. Gleichzeitig hat jede Bauaufgabe ihre eigenen Anforderungen. Eine Außenwand in den oberen Geschossen übernimmt vor allem eine schützende Funktion gegenüber Witterung und Klimaeinflüssen. Daraus ergeben sich andere Anforderungen als bei tragenden oder aussteifenden Bauteilen. 

Deshalb halte ich viel von intelligenten Mischbauweisen. Ein aussteifender Kern aus Beton kann bei höheren Gebäuden sinnvoll sein, während Holz in anderen Bereichen seine Stärken ausspielt. Auf diese Weise entstehen Lösungen, die konstruktiv und wirtschaftlich überzeugen und die jeweiligen Materialeigenschaften gezielt nutzen. 

Sie engagieren sich jetzt in der KOALITION für HOLZBAU. Welche Rolle kann ein solches Netzwerk aus Ihrer Sicht spielen – und welchen Beitrag möchten Sie selbst einbringen? 

Die KOALITION ist für mich ein Netzwerk von Akteuren, die Entwicklungen aktiv voranbringen wollen. Solche Prozesse brauchen Gruppen, die Impulse setzen und Themen weiterentwickeln. In diesem Umfeld sehe ich die Möglichkeit, mich einzubringen und gleichzeitig vom Austausch zu profitieren. 

Unsere Stärke liegt in der Nähe zur Praxis. Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen, setzen diese um und begleiten Projekte bis zur Übergabe. Daraus entsteht ein breiter Erfahrungsschatz, der sich auf konkrete Fragestellungen beziehen lässt. In den vergangenen Jahren im mehrgeschossigen Holzbau haben wir sehr unterschiedliche Systeme und Bauweisen kombiniert. Diese Erfahrungen möchte ich in die Arbeit der KOALITION einbringen und zur Diskussion stellen.

Events/Akademie

Die Seminare der HOLZBAU-AKADEMIE

HOLZBAU AKADEMIE_Headerbild_Mailing .jpg

Online-Seminar: Neue Schallschutznorm DIN 4109-1 und -2 – Anforderungen im modernen Holzbau und der Spagat zwischen Schallschutz und Wirtschaftlichkeit

 

Der Dozent:

Adrian Blödt

 

Der Termin:

8. Mai 2026 10:00 – 12:00 Uhr

 

Die neue DIN 4109-1 regelt den Schallschutz im Hochbau für schutzbedürftige Räume und setzt damit neue Mindestanforderungen an den Schallschutz beim Wohnungsbau und deren Wohnqualität. Die Neuigkeiten und damit Errungenschaften werden im Seminar vorgestellt.

 

Zudem geht der Dozent auf die Kostentreiber beim Schallschutz ein und welche Lösungen auch durch die Anwendung der neuen DIN sinnvoll sind.

 

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unserer Expertise: Zur Anmeldung

 

 

Online-Seminar: Baugesetzbuch-Novelle 2026: Möglichkeiten und Handlungsempfehlungen des Gesetzentwurfes

 

Der Dozent:

Prof. Dr. Mathias Hellriegel

 

Der Termin:

27. Mai 2026 10:00 - 12:00 Uhr

 

Am 20. Mai 2026 findet im Deutschen Bundestag die Anhörung für die neue Baugesetzbuch-Novelle (BauGB-Novelle) statt. Prof. Dr. Mathias Hellriegel war zuletzt im Rahmen des Bau-Turbos als Sachverständiger im Bauausschuss geladen, hat sich nun auch intensiv mit den Neuerungen der BauBG-Novelle auseinandergesetzt und kann die baurechtlichen Details gut beurteilen. Der Gesetzentwurf zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts enthält zahlreiche Neuerungen und soll ein „Konjunkturprogramm für die Baubranche“ enthalten. Welche Planungs- und Genehmigungsverfahren damit das Potenzial zur Vereinfachung haben, welche neuen Regulatorien auf die Branche zukommen, dass wird in dem Online-Seminar dargestellt. Kurz, präzise, einprägend und anwenderfreundlich.

 

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unserer Expertise: Zur Anmeldung

 

 

Online-Seminar: Ökobilanz im Gebäudebereich – Die verpflichtende Ökobilanzierung kommt Chancen und Herausforderungen im modernen Holzbau

 

Der Dozent:

Benedikt Scholler

 

Der Termin:

28. Mai 2026 10:00 - 12:00 Uhr

 

Der Holzbau spielt eine zentrale Rolle in der Transformation hin zu einer nachhaltigen Bauwirtschaft. Die Erfassung und Bewertung der Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Rohstoffgewinnung bis zum Rückbau – ist heute ein wichtiger Baustein für ökologisch verantwortungsbewusstes Planen und Bauen.

 

Dieses Seminar vermittelt praxisnahes Wissen zur Erstellung und Bewertung von Ökobilanzen mit Fokus auf den modernen mehrgeschossigen Holzbau. Neben der Vorstellung relevanter Normen und Tools wird gezeigt, wie sich Materialwahl, Konstruktion und Nutzung auf die Umweltwirkung eines Gebäudes auswirken. Die Ökobilanzierung ist ein wichtiger Teil der ESG-Anforderungen und der Taxonomie. Ziel ist, dass Sie das Thema Ökobilanzierung nach den aktuellen Anforderungen und Ihren firmenspezifischen Sustainable-Reportings umfassender verstehen und anwenden können.

 

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unserer Expertise: Zur Anmeldung

 

 

Online-Seminar: Witterungsmanagement und Schadensprävention bei Holzbauvorhaben

 

Die Dozenten:

Prof. Patrik Aondio und Jonathan Fries

 

Der Termin:

22. Juni 2026 14:00 - 16:00 Uhr

 

Der moderne Holzbau wächst und die Vorteile des neuen und nachhaltigen Bauens zeigen auch die Transformationsprozesse beim Bauen selbst. Im Vergleich mit dem klassischen Massivbau hat der Holzbau auf der Baustelle jedoch seine ganz eigenen Anforderungen und gleichwohl Besonderheiten. Hierzu gehören ein professionelles Feuchtemanagement zur Verhinderung von teuren und langwierigen Schaden- und Mängelbehebungen.

 

Insbesondere Erfahrungen mit Schäden durch Wassereintritt machen deutlich, wie wichtig durchdachte Schutzmaßnahmen im Holzbau sind. Fachleute aus Forschung und Praxis berichten aus erster Hand über typische Herausforderungen auf der Baustelle – etwa beim Feuchtemanagement, in der Anschlusstechnik oder bei der Abdichtung – und zeigen auf, wie sich Schäden wirksam vermeiden lassen. Anhand konkreter Produktlösungen wie luft- und winddichten Folien, diffusionsoffenen Systemen sowie Abdichtkomponenten für Durchdringungen werden praxiserprobte Maßnahmen vorgestellt, die helfen, Holzbaustrukturen dauerhaft zu schützen und Bauabläufe sicherer und effizienter zu gestalten.

 

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unserer Expertise: Zur Anmeldung

Veranstaltungen

KI.Next Level: Effizienz, Prozesse, Skalierung

Am 7. Juli 2026 lädt die KOALITION für HOLZBAU in Berlin zur Veranstaltung „KI.Next Level: Effizienz, Prozesse, Skalierung“ ein. Im Mittelpunkt steht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Projektentwickler bis zum Bauunternehmen.

 

mehr lesen

4.jpg

Bauen.Next: Zukunft gestalten, Realität beschleunigen

 

Am 7. September 2026 findet in Berlin die 5. Parlamentarische Fachtagung der KOALITION für HOLZBAU statt. Im Mittelpunkt stehen der Austausch mit politischen Entscheidern sowie Vertretern aus Verwaltung und Praxis zu aktuellen Fragen der Bau- und Wohnungspolitik. Die Veranstaltung bietet Raum für fachliche Diskussionen, Networking und die Einordnung zentraler Weichenstellungen für innovatives Bauen.

 

mehr lesen

bottom of page