top of page

Newsletter Oktober 2026

Innovativer Holzbau: Von der EXPO REAL in die Baupraxis

Neue Impulse aus der EXPO REAL, politische Perspektiven auf das BauGB-Upgrade und ein wegweisendes Holzhochhausprojekt in Wolfsburg. Die KOALITION für HOLZBAU blickt auf aktuelle Entwicklungen und die nächsten Schritte für wirtschaftliches und nachhaltiges Bauen.

KfH-Newsletter-Headerbild_Roots_16-9_mit Sticker_schatten.jpg

Ausgabe vom

13. Oktober 2026

Editorial

Die diesjährige EXPO REAL hat deutlich gezeigt, wie sehr sich die Themen des Bauens und der Immobilienwirtschaft weiterentwickeln. Fragen der Wirtschaftlichkeit, der Kreislaufwirtschaft und des langfristigen Gebäudebetriebs werden zunehmend gemeinsam betrachtet. Für die KOALITION für HOLZBAU ist das eine wichtige Entwicklung, die wir auch in unseren Gesprächen mit Partnerunternehmen und politischen Entscheidungsträgern auf der Messe aufgegriffen haben.

 

Besonders gefreut hat mich der Austausch mit der baden-württembergischen Bauministerin Theresa Schopper. Im Mittelpunkt standen der geplante BW-Standard, die Vereinfachung der Landesbauordnung und die Möglichkeiten des seriellen und modularen Holzbaus. Wir haben uns mit Partnerunternehmen und Experten auf der Expo Real zur systemischen Bestandssanierung zusammengefunden und die nächsten Schritte der KfH.Taskforce besprochen. Über einige dieser Gespräche und die weitere Entwicklung unseres Netzwerks berichten wir in dieser Ausgabe.

 

Wie wichtig verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen für die Baupraxis bleiben, verdeutlicht der Fachbeitrag von Prof. Dr. Mathias Hellriegel zum geplanten BauGB-Upgrade. Die vorgesehenen Vereinfachungen können Planungsprozesse erheblich beschleunigen. Entscheidend ist dabei, dass neue Handlungsspielräume zugleich mit ausreichender Rechtssicherheit verbunden werden. Wer tiefer in die BauGB-Novelle 2026 einsteigen möchte: Am 12. November 2026 gibt Prof. Dr. Mathias Hellriegel im Online-Seminar der HOLZBAU AKADEMIE einen praxisnahen Überblick über die neuen Regelungen, ihre Anwendung und die daraus entstehenden Handlungsmöglichkeiten.

 

Dass der moderne Holzbau inzwischen auch in höheren Gebäudeklassen zunehmend Anwendung findet, zeigen die Woodscraper in Wolfsburg. Die beiden Wohnhochhäuser der GLS Bank haben kürzlich Richtfest gefeiert. Mit ihrem hohen Anteil geförderter Wohnungen und einem konsequent kreislauforientierten Konzept sind sie ein interessantes Beispiel dafür, wie sich innovativer Holzbau auch jenseits der großen Metropolen weiterentwickelt.

 

Abschließend möchte ich Sie auf das aktuelle Seminarprogramm unserer Holzbau Akademie aufmerksam machen. Auch in den kommenden Wochen greifen wir dort wichtige rechtliche, technische und wirtschaftliche Fragen des modernen Holzbaus auf.

 

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre.

 

Ihre

Sun Jensch

Politik: EXPO REAL 2026

Innovativer Holzbau im größeren Zusammenhang

image001.jpg

Wie können wir einfacher und wirtschaftlicher bauen und zugleich die Anforderungen an Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft erfüllen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer von der KOALITION für HOLZBAU mitgestalteten Podiumsdiskussion mit der baden-württembergischen Bauministerin Theresa Schopper auf der diesjährigen EXPO REAL in München. Gemeinsam mit Vertretern aus Wohnungswirtschaft und Baupraxis diskutierte die Ministerin über neue Standards, die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren und die Möglichkeiten des seriellen und modularen Holzbaus.

 

Schopper kündigte an, die Überarbeitung der Landesbauordnung und den geplanten Baden-Württemberg-Standard für kostengünstigeres Bauen zügig voranzubringen. „Die Standards werden wir sowohl im Bestand als auch im Neubau absenken“, erklärte sie im gemeinsamen Gespräch mit der Immobilien Zeitung, das im Anschluss an die Podiumsdiskussion stattfand. Auch die Digitalisierung der Bauverwaltung, etwa durch virtuelle Bauämter und digitale Zwillinge, soll weiter vorangetrieben werden. An der Diskussion beteiligten sich unter anderem unser Ambassadeur und Partner Marc Böhnke von greeenNXT sowie unsere Partner Oliver Fried von Green Structures, Dr. Patrick Bergmann von Madaster und Matthias Wiehlpütz von timpla. Dabei ging es auch um die Frage, wie industrielle Vorfertigung, digitale Planung und die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden zu einem wirtschaftlicheren und ressourcenschonenderen Bauen beitragen können.

IMG_8105.HEIC

Ein besonderer Schwerpunkt unseres Messeauftritts war der Auftakt der neuen KfH.Taskforce Systemische Bestandssanierung. Nach unserer bisherigen Arbeit zur Weiterentwicklung des modernen Holzneubaus wollen wir uns künftig ergänzend auch der Sanierung und Aufstockung bestehender Gebäude widmen. Denn gerade im Gebäudebestand liegen erhebliche Potenziale, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Modernisierung wirtschaftlicher zu gestalten. Die systemische Bestandssanierung verbindet dafür digitale Planung und Bestandserfassung mit standardisierten Verfahren und industriell vorgefertigten Bauelementen. Der moderne Holzbau kann dabei aufgrund seines geringen Gewichts, seiner Vorfertigungsmöglichkeiten und seiner Rückbaubarkeit eine wichtige Rolle übernehmen.

 

Mit der neuen Taskforce wollen wir die fachliche und baupolitische Arbeit auf diesem Gebiet gezielt voranbringen. Gemeinsam mit Experten aus Planung, Wissenschaft und Wohnungswirtschaft werden wir untersuchen, welche rechtlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Hürden einer breiteren Anwendung bislang entgegenstehen und welche Veränderungen notwendig sind. Dabei geht es unter anderem um die Finanzierung und Förderung, die Genehmigung von Aufstockungen und die Möglichkeiten einer stärker auf systemische Bauverfahren ausgerichteten Vergabepraxis. Die Gespräche auf der EXPO REAL haben uns darin bestärkt, die unterschiedlichen Kompetenzen in unserem Netzwerk zusammenzuführen. Als nächsten Schritt planen wir in den kommenden Wochen einen gemeinsamen Workshop, um die fachlichen Grundlagen und die weiteren baupolitischen Schwerpunkte zu vertiefen.

 

Dass sich der moderne Holzbau inzwischen in sehr unterschiedlichen Immobiliensegmenten etabliert, zeigten auch die Gespräche unserer Partnerunternehmen auf der EXPO REAL. Marion Lippert, Geschäftsführerin von BIT Büro für integrale Tragwerksplanung, berichtete etwa über die Perspektiven von Rechenzentren in Holzbauweise. Gerade angesichts möglicher Überkapazitäten in diesem Markt sieht sie einen Vorteil in der späteren Umnutzung und der Möglichkeit, große Teile eines Gebäudes zurückzubauen und wiederzuverwenden. Und der Sprecher der KfH-Ambassadeure Lorenz Nagel von PRIMUS developments stellte die Planungen für ein neues Wohnungsbauprojekt in Potsdam-Krampnitz vor. Dort sollen 383 Wohnungen und Studentenapartments entstehen, teilweise in Holzmodulbauweise.

 

Für die KOALITION für HOLZBAU unterstreichen diese Gespräche und die neue Initiative zur systemischen Bestandssanierung eine Entwicklung, die wir seit einiger Zeit beobachten: Innovatives und nachhaltiges Bauen wird zunehmend über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie betrachtet. Neben Konstruktion und Herstellung gewinnen Fragen der Energieversorgung, des Gebäudebetriebs, der Anpassungsfähigkeit und der Wiederverwendung von Baustoffen an Bedeutung. Diesen ganzheitlichen Ansatz wollen wir auch durch die Zusammenarbeit mit bestehenden und neuen Partnern weiter stärken. Die Gespräche auf der EXPO REAL haben gezeigt, wie groß das Interesse an einem solchen Austausch ist.

 

Zu unserem Messeauftritt gehörte selbstverständlich auch das traditionelle Come-together der KOALITION für HOLZBAU, diesmal erstmals am VERBÄNDE+ Stand. Gemeinsam mit zahlreichen Partnerunternehmen, Verbänden und Gästen haben wir den ersten Messetag in München ausklingen lassen und viele Gespräche in persönlicher Atmosphäre fortgesetzt.

Politik: BauGB-Upgrade

BauGB-Upgrade: Beschleunigung braucht Rechtssicherheit

KfH_Politik-Hellriegel Bundestags-Anhörung.jpg

Kommentar von Prof. Dr. Mathias Hellriegel - HELLRIEGEL Rechtsanwälte 

 

Die Novelle des Baugesetzbuches setzt an vielen richtigen Stellen an, um – nach der Einführung des Bau-Turbos in 2025 – nun die planmäßige Entwicklung der Städte und Gemeinden zu stärken. Schlankere und vollständig digitale Beteiligungsverfahren, eine abgestufte Umweltprüfung und erweiterte Möglichkeiten für Bebauungspläne der Innenentwicklung leisten einen relevanten Beitrag dazu, Planverfahren zu beschleunigen. Auch die vorgesehene Einstufung des Wohnungsbaus als überragendes öffentliches Interesse ist ein wichtiges Signal.

 

Gerade für den seriellen und ressourcenschonenden Wohnungsbau eröffnet eine schnellere und verlässlichere Bauleitplanung Chancen. Denn die Vorteile moderner Bauweisen können nur dann zum Tragen kommen, wenn nicht bereits die Schaffung des Baurechts viele Jahre in Anspruch nimmt. Das BauGB-Upgrade kann hierfür bessere Rahmenbedingungen schaffen. Es wird die strukturellen Probleme allerdings nicht allein lösen. Verkürzte Fristen helfen nur, wenn die Kommunen personell und organisatorisch in der Lage sind, sie einzuhalten und die neuen Instrumente konsequent anzuwenden.

 

Zugleich muss der Gesetzgeber einzelne Regelungen nachschärfen. Dies betrifft insbesondere das Vorkaufsrecht in Milieuschutzgebieten. Die im Entwurf verwendeten Begriffe der „möglichen satzungswidrigen Nutzungsabsichten“ und der daraus folgenden „nachteiligen Ausstrahlungswirkungen“ sind zu unbestimmt. Sie drohen eine frühere Praxis weitreichender Abwendungsvereinbarungen wiederzubeleben. Erhaltungsrechtlich zulässige und stadtpolitisch erwünschte Maßnahmen wie energetische Sanierungen sowie der Anbau von Balkonen oder Fahrstühlen dürfen jedoch kein Vorkaufsrecht begründen. Das Gesetz sollte deshalb stattdessen unmittelbar an den erhaltungsrechtlich bekannten Begriff der konkreten Gefährdung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung anknüpfen.

 

Nachbesserungsbedarf besteht auch beim Lärmschutz. Die im Referentenentwurf noch vorgesehene Möglichkeit, in begründeten Fällen von den Vorgaben der Sportanlagenlärmschutzverordnung abzuweichen, sollte wieder aufgenommen werden. Auch fehlt nach wie vor die im Koalitionsvertrag versprochene Reform der TA-Lärm zur Anpassung an die BauGB-Novelle 2025 und die dort geschaffenen Abweichungsmöglichkeiten. Wer Innenentwicklung und neuen Wohnungsbau ermöglichen will, muss den Kommunen auch Instrumente zur planerischen Bewältigung bestehender Nutzungskonflikte geben, aber auch die Emittenten in ihren Bestandsinteressen schützen.

 

Das BauGB-Upgrade enthält damit viele sinnvolle Ansätze. Entscheidend ist nun, den Kommunen mehr Handlungsspielraum zu eröffnen, ohne zugleich neue Rechtsunsicherheiten und langjährige Gerichtsverfahren zu produzieren. Beschleunigung und Rechtssicherheit sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander.

News: Woodscraper

Woodscraper in Wolfsburg: Holzbau wächst in die Höhe

Woodscraper_Richtfest_GLS Bank_.jpg

v.l.n.r. Lisa Graf, Projektarchitektin bei Partner und Partner Architektur, Jörg Finkbeiner (BDA), Geschäftsführer Partner und Partner Architektur, Christian Eickhoff, Geschäftsführer der GLS Woodscraper GmbH & Co. KG, Grant Hendrik Tonne, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, Immacolata Glosemeyer, MdL - Stellv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Cindy Lutz, MdL – Sprecherin für Wissenschaft, Kultur und Erwachsenenbildung der CDU Fraktion Niedersachsen, Christian Schroeder, Forstpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Niedersachsen, Kai-Uwe Hirschheide, Erster Stadtrat und Stadtbaurat der Stadt Wolfsburg und André Meyer, Leiter des Kompetenzcenters Nachhaltige Immobilien © GLS Bank 

​Dass der moderne Holzbau zunehmend auch in höheren Gebäudeklassen funktioniert, zeigt ein aktuelles Projekt aus Wolfsburg, das wir hier gern kurz vorstellen möchten. Vor zwei Wochen feierten die Woodscraper, die von der GLS Bank realisiert werden, ihr Richtfest. Die beiden zwölfgeschossigen Wohnhochhäuser gehören zu den größten Holz-Wohnhochhausprojekten Deutschlands und sind zugleich die höchsten Holzhochhäuser Niedersachsens.

 

Das von Jörg Finkbeiner und dem Büro Partner und Partner Architektur entworfene Projekt umfasst 106 Wohnungen mit rund 8.000 Quadratmetern Wohnfläche, davon sind 45 Prozent sozial gefördert. Die Wohngeschosse entstehen aus vorgefertigten Massivholzelementen. Bereits bei der Planung wurde darauf geachtet, dass die verwendeten Baustoffe später weitgehend sortenrein zurückgebaut und wiederverwendet werden können. Flexible Grundrisse, gemeinschaftlich nutzbare Flächen und eine Energieversorgung mit Geothermie und Photovoltaik ergänzen das Konzept. Gerade die Verbindung von industrieller Vorfertigung, Kreislauffähigkeit und sozialverträglichen Mieten macht das Projekt für den modernen Wohnungsbau interessant.​

Woodscraper Richtfest 28.09.2026 Finkbeiner-Jensch-Meyer.jpg

v.l.n.r. Jörg Finkbeiner (BDA), Geschäftsführer Partner und Partner Architektur, Sun Jensch, Gründerin und Geschäftsführerin der KOALITION für HOLZBAU und André Meyer, Leiter des Kompetenzcenters Nachhaltige Immobilien © GLS Bank 

Woodscraper Richtfest Gebäude.jpg

Der Richtkranz beim Woodscraper

Auch Niedersachsens Wirtschafts- und Bauminister Grant Hendrik Tonne hob beim Richtfest diese Verbindung hervor: „Die Woodscraper zeigen, wie moderner Wohnungsbau funktionieren kann: mit Holz als nachhaltigem Baustoff, mit einem hohen Anteil geförderter Wohnungen und mit einem Konzept, das auf Kreislauffähigkeit und niedrigen Energieverbrauch setzt. Gerade in wachsenden und sich wandelnden Städten brauchen wir solche Projekte, die bezahlbaren Wohnraum mit neuen baulichen Lösungen verbinden. Wolfsburg setzt damit ein starkes Signal für zukunftsfähiges Bauen in Niedersachsen.“

 

Christian Eickhoff, Geschäftsführer der GLS Woodscraper GmbH & Co. KG, betonte den sozialen Anspruch des Vorhabens: „Unser Ziel ist es, sozial gerechten Wohnraum zu schaffen, der gleichzeitig umweltfreundlich und zukunftsfähig ist. Mit diesen beiden Holzhochhäusern möchten wir möglichst vielen Menschen Zugang zu qualitativ hochwertigem und bezahlbarem Wohnraum ermöglichen.“

 

Für die KOALITION für HOLZBAU haben die Woodscraper eine wichtige Vorbildfunktion. Das Projekt zeigt, dass der mehrgeschossige Holzbau zunehmend auch im mehrgeschossigen Wohnungsbau an Bedeutung gewinnt und längst über die großen Metropolen hinausreicht. Gerade dass ein solches Leuchtturmprojekt in Wolfsburg entsteht, ist ein ermutigendes Signal für die weitere Verbreitung des innovativen Holzbaus in Deutschland.

Events/Akademie

Die Seminare der HOLZBAU AKADEMIE

HOLZBAU AKADEMIE_Headerbild_Mailing .jpg

​​​​Online-Seminar: Holzarchitektur der Gegenwart

 

Die Dozentin:

Prof. Dr. Maren Kohaus 

​

Der Termin:

30. Oktober 2026 14:00 - 16:00 Uhr

 

Naturbelassene Holzfassaden verändern ihre Farbigkeit und Oberflächenstruktur, abhängig von der Intensität der klimatischen Einflüsse, die wiederum von der Ausrichtung der Fassade, ihrer Detailausbildung sowie Art der Verlegung und Materialität beeinflusst werden. Hierbei ist die „silbergraue Verfärbung“ jedoch nur einer von vielen Verwitterungseffekten, die an naturbelassenen Holzfassaden zu beobachten sind. Im Laufe der Zeit verändert sich das äußere, architektonische Erscheinungsbild von Gebäuden mit naturbelassenen Holzbekleidungen, was zur Frage führt, inwieweit wir als Planerinnen und Paner nicht die unterschiedlichen Verwitterungsphänomene bei naturbelassenen Holzfassaden als Chance begreifen und mit dem Wissen über ihre Entstehung als gestaltprägende Elemente bereits im Entwurfsprozess bewusst berücksichtigen können. Im Rahmen des Seminars wird zunächst einleitend auf die Grundlagen des Verwitterungsprozesses von naturbelassenen Holzbekleidungen eingegangen und die daraus resultierenden Verwitterungsphänomene aufgezeigt. Mithilfe geeigneter Projektbeispiele und durch vergleichende Darstellungen wird die Veränderung des architektonischen Ausdrucks aufgezeigt und das darin liegende Potenzial für die Architektur zur Diskussion gestellt.

 

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unserer Expertise: Zur Anmeldung 

​

​

Online-Seminar: Serielle Sanierung mit Holzbau – Holzfassaden, digitale Planung und Modernisierung im Bestand

 

Die Dozenten:

Marc Böhnke und Ariane Bischoff

 

Der Termin:

4. November 2026 10:00 - 12:00 Uhr

 

Das Seminar zeigt, wie Bestandsgebäude mit vorgefertigten Fassaden- und Dachelementen in Holzbauweise schneller, planbarer und nachhaltiger modernisiert werden können. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Bauteile, sondern die gesamte Projektlogik: Eignungsprüfung, digitale Bestandsaufnahme, Baukastenprinzip, Holzfassade, Dach, TGA, Aufstockung, Montage im bewohnten Zustand sowie Wirtschaftlichkeit und Lebenszyklus.

 

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unserer Expertise: Zur Anmeldung 

​

​

Online-Seminar: Baugesetzbuch-Novelle: Möglichkeiten und Handlungsempfehlungen – Einwertung, Anwendung und Potenziale der BauGB-Novelle (Gesetzesentwurf)

 

Der Dozent:

Prof. Dr. Mathias Hellriegel

 

Der Termin:

12. November 2026 10:00 - 12:00 Uhr

 

Ende September 2026 findet die Anhörung im Deutschen Bundestag zu neuen Baugesetzbuch-Novelle (BauGB-Novelle) statt, gefolgt von der 2. und 3. Lesung. Stand jetzt (vor der Sommerpause), kann das Gesetzt zum 1. November 2026 in Kraft treten. Verwaltungsrechtler Prof. Dr. Mathias Hellriegel ist in die Anhörung als Sachverständiger eingebunden und kann so aus erster Hand über die Wirkung berichten und die baurechtlichen Neuerungen gut beurteilen.

Der Gesetzentwurf zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts enthält zahlreiche Neuerungen und soll ein „Konjunkturprogramm für die Baubranche“ enthalten. Welche Planungs- und Genehmigungsverfahren damit das Potenzial zur Vereinfachung haben, welche neuen Regulatorien auf die Branche zukommen, dass wird in dem Online-Seminar dargestellt. Kurz, präzise, einprägend und anwenderfreundlich.

 

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unserer Expertise: Zur Anmeldung

bottom of page